02.02.2024 Füchse Berlin Reinickendorf- Berlin Hilalspor 5:2

Berlinliga

Zuschauer: 65

Wackerplatz: Berlin

Die Füchse Berlin tragen fast jedes Heimspiel an einem Freitagabend aus. Daher hatte ich einen Heimspielbesuch schon öfter erwogen- letzten Endes aber doch immer wieder verworfen. An diesem Freitagabend sollte es dann so weit sein. Schließlich muss man ja die zahlreichen Hoppingmöglichkeiten nach der Dürreperiode in China nutzen. Nach Reinickendorf gab es zahlreiche Anreisemöglichkeiten- keine war jedoch so richtig effizient.

Den anvisierten Umstieg in der Friedrichstraße, den Google Maps vorschlug, schlug ich dann spontan aus. Stattdessen stieg ich am Zoo in die U-Bahn und nahm dann noch einen weiteren Bus zum Sportplatz. Da ich die anvisierte Verbindung somit geschlagen hatte, konnte ich mich sogar noch mit etwas Proviant im Edeka eindecken.

Durch die Kleingartenanlage ging es dann immer dem Flutlicht entgegen und man konnte auch schon den Stadionsprecher vernehmen. Die Anlage gefiel mir ziemlich gut. Es wird auf Naturrasen gespielt und der Platz ist komplett abgezäunt. Die Umzäunung ist vielleicht der einzige Minuspunkt. Ansonsten gibt es bemooste Stufen und zwei kleinere Tribünen auf einer Seite des Platzes. Sehr liebevoll wirkt der Bereich rund um das Vereinsheim. Zu fairen Preisen gibt es dort eine Getränkeauswahl und zwischen Vereinsheim und Platz sind etliche Bierzeltgarnituren aufgestellt. Das hatte einen ziemlichen Tschechien-Flair.

Die Bratwurst mundete und war mit 3 Euro auch fair bepreist. Das Publikum gewohnt berlinerisch und um keinen Spruch verlegen. „Warum nimmst Du nicht zwee Bratwürste- dann haste eene mehr“.  Auch den Stadionsprecher empfand ich als sehr angenehm und informativ. Ein wirklich schöner Rahmen für ein Amateurspiel und in der Halbzeitpause konnte man sich im Vereinsheim aufwärmen und ich konnte noch die letzten Minuten vom KSC verfolgen.

Das Spiel war auch unterhaltsam und die Füchse unterstrichen eindrucksvoll, warum sie auf Platz 2 zumindest noch vom Aufstieg träumen dürfen. Kurz nach Anpfiff ging man in Führung und war auch in der Folge die bessere Mannschaft. Hilalspor konnte zwischenzeitlich noch zum 2:4 verkürzen, aber spätestens mit dem 5:2 war dann der Deckel drauf. Kein Spiel von Hilalspor ohne Platzverweis und so flog heute der Kapitän auch noch wegen Meckerns vom Platz. Eine zu harte Entscheidung, denn die Kritik war durchaus berechtigt- der Schiri pfiff einen Freistoß und beendete dadurch eine Vorteilssituation, in der zwei Spieler von Hilalspor alleine auf den Torwart zugelaufen wären.

Nach dem Spiel wählte ich dann die S-Bahn Variante und konnte mit einem Umstieg in Westkreuz, relativ problemlos die Landeshauptstadt Brandenburgs erreichen.

Hinterlasse einen Kommentar