16.03.2024 SV Babelsberg 03 II- SV Empor Schenkenberg 1:1

Landesklasse West

Zuschauer: 43

Kunstrasenplatz Sandscholle: Babelsberg

Sind Fußballplätze der letzte inklusive Ort unserer Zeit? Gerade im Amateurfußball finde ich es wirklich bemerkenswert wie viele Vereine mit Liebe entweder kleine Kioske oder Vereinsheime betreiben. Die Preise sind dabei in der Rege sehr fanfreundlich. So auch heute bei der Zweitvertretung des SV Babelsberg. Der Kunstrasenplatz Sandscholle hat bis auf seinen fetzigen Namen nur wenig zu bieten. Der Kiosk haut aber einiges wieder raus. Hier kann man im Zweifel auch noch mal seine 8-12 Bier zischen und sich kurz „etwas besser geben als man ist“- ohne nach Tschechien fahren zu müssen.

Die Anlage besteht aus zwei Plätzen. Auf dem Rasenplatz kickte die U17 gegen Viktoria Berlin. Auf dem Kunstrasenplatz war mein anvisiertes Spiel angesetzt. Aufgrund des Jugendspiels konnte erst zur zweiten Halbzeit Bier ausgeschenkt werden. Skandal- da wäre Tschechien vielleicht doch die bessere Wahl gewesen. Gerade so hielt ich es aus und stürmte dann mit Abpfiff der Jugendpartie sofort zum Kiosk, um mir dann mit einem Radler ordentlich einen hinter die Binde zu kippen.

Auch heute lebte ich meine Hopperpubertät aus und schlug einen Haken, um die mobile Tages- aka Hopperkasse zu umgehen. Einfach sinnlos- aber ich gab es am Getränkestand doppelt und dreifach wieder aus, bevor mir die Groundhoppingpolizei noch Geiz vorwirft.

Das Spiel war recht ereignislos. Spannend war vor allem ein Babelsberger Außenbahnspieler, der immer Eisenbahngeräusche beim Anlaufen machte, um seinen Gegner zu verwirren. Ansonsten verleiht Hertha Auswärts noch den Fairplaypreis, denn die Gäste lösten einen unberechtigten indirekten Freistoß auf, in dem sie den Ball einfach ins Toraus rollten. So gewinnt am Ende der Sport- denn auf dem Rasen blieb es schiedlich, friedlich bei einem 1:1 Unentschieden. Zurück in die angeschlossenen Funkhäuser.

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