08.09.2024 Aliança de Gandra- SC Salgueiros 2-1 n.V.

Taça de Portugal

Zuschauer: 400

Complexo Desportivo Cidade de Gandra

Einen letzten Aufgalopp hielt das Wochenende noch für mich bereit. In Gandra sollte eine schöne Partie mit Beteiligung meiner Freunde aus Salgueiros stattfinden. Viel besser kann man den Ground in Gandra in naher Zukunft vermutlich auch nicht mehr kreuzen. Gut zu erreichen ist der Sportkomplex aber überhaupt nicht, sodass ich einmal mehr auf die Taxiapp zurückgreifen musste. Das Stadion war für Portugal sehr untypisch. Es gab nur eine winzige Tribüne auf einer Seite und ansonsten gab es keinerlei Ausbau. Dazu wurde auf Kunstrasen gespielt. Das war für portugiesische Verhältnisse schon eher eine Enttäuschung. Ich fand noch einen Platz am äußersten Rand der Tribüne. Die Tribüne wurde in der Mitte einfach durch einen Zaun geteilt und schon hatte man den Sitzplatzbereich des Gästeblocks. Das sah schon teilweise skurril aus, denn so saß man lediglich einen guten halben Meter auseinander.

Brenzlig wurde es aber nicht, denn nur Salgueiros hatte Fans mitgebracht. Hinter dem gewohnten Zaunfahnenbild wurden immer mal wieder einige Gesänge in den Himmel von Gandra gejagt. Wahnsinn wie hoch der Altersdurchschnitt von den Salgueiros Leuten ist. Schon kultig, aber vermutlich führt der fehlende Nachwuchs dazu, dass der Support auch immer mal wieder längere Pausen hat und eher gediegen angegangen wird. Etwas unangenehm war der intensive Torjubel samt Pöbeleinlage bei einem Abseitstor. Aber das ändert nichts an der Tatsache: Salgueiros gehört weiter nach oben!

Ein kleines Highlight war noch das anliegende Vereinsheim, in dem in einer sehr schönen Atmosphäre Speis und Trank verkauft wurden. Das sollte noch wichtig werden, denn einmal mehr wurde in der regulären Spielzeit kein Sieger gefunden. In der Verlängerung konnte Gandra das Spiel dann mit 2:1 gewinnen. Wirklich schade, dass hier schon wieder die unsympathischere Mannschaft gewann. Auch mit dem Publikum wurde ich nicht so richtig warm.

Nach dem Spiel ging es dann recht zügig zurück nach Porto und ich freute mich bereits auf die zweite Pokalrunde.

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