14.03.2025 Hertha BSC II- Hallescher FC 0:1

Regionalliga Nordost

Zuschauer: 1.189

Stadion am Wurfplatz: Berlin

Wie gewohnt knapp bemessen, schwang ich mich auf ein Leihfahrrad und düste zum Bahnhof, um die S-Bahn zu nehmen. Nach einem Umstieg am Westkreuz war ich in Pichelsberg und lief zügig in Richtung Amateurstadion. Auf dem Weg traf ich zwei Herthaner, die dankenswerterweise auf mich gewartet hatten, obwohl der Anpfiff schon erfolgt war. Zur dritten Minute waren wir im Amateurstadion, das prächtig gefüllt war. Eine entspannte Anstoßzeit am Freitagabend und eine für die Regionalliga attraktive Fanszene lockten einige Herthaner und so traf man zahlreiche bekannte Gesichter. In lockerer Atmosphäre verquatschten wir das Spiel. Eigentlich müsste man noch viel häufiger zu den Amas gehen. Eine bessere Gelegenheit, um auch mal mit anderen Leuten ins Gespräch zu kommen, gibt es kaum. Für mehr Vereinsleben bei Hertha BSC.

Der Gästeblock der Hallenser war prall gefüllt. Im Vorfeld kritisierte die Saalefront Hertha dafür keine Tageskasse anzubieten. Während des Spiels zeigte man dann auch noch ein Spruch zu der Problematik „Der Big City Club ohne Erinnerungswert! Tageskasse öffnen, Eintrittskarten erhalten“. Mit der inhaltlichen Forderung gehe ich mit- auf das ausgelutschte „Big City Club“ zu gehen, fand ich albern. Die Zaunbeflaggung sah wirklich gut aus und die Ränder des Blocks wurden mit roten Folienbahnen ausgelegt. Zur zweiten Halbzeit gab es dann eine große Pyroshow anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Saalefront. Das sah spitze aus und vor dem Zaun prangte das Spruchband: „An Vorderster Front“. Auch akkustich konnte man überzeugen, wobei mir das Liedgut in der ersten Halbzeit deutlich besser gefiel.

Halle gewann das Spiel recht glanzlos mit 0:1. Damit bleibt man das einzige Team, das noch eine entfernte Chance hat, Lok einzufangen und die Relegation zu buchen. Nach dem Spiel richtete der Vorsänger der Hallenser noch das Wort an die Mannschaft. Für mich ging es dann dankenswerterweise noch mit dem Auto zum Westkreuz und von dort nach Hause. Ein schöner Wochenendauftakt in guter Gesellschaft.

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