05.04.2025 1. FC Köln- Hertha BSC 0:1

2. Bundesliga

Zuschauer: 50.000

Müngersdorfer Stadion: Köln

Wir trotzten allen Unkenrufen auf dem Weg von Aachen nach Köln. Immer wieder hatte ich im Vorfeld gehört, dass die Spiele zu nah aneinandergrenzten. Pustekuchen! Wir kamen super durch den Verkehr und bogen 40 Minuten später auf dem Gästeparkplatz in Köln ein. Ein paar Minuten zum Stadion gelaufen und am Einlass gab es keine einzige Person weit und breit. 45 Minuten vor Anpfiff waren wir im Block! Wow. Besser hätte es nicht laufen können.

Vermutlich war das ein Vorbote für den weiteren Verlauf des Abends, denn auch die Mannschaft zeigte sich in dem Duell mit Köln absolut auf Augenhöhe. Durch ein Traumtor von Fabi Reese gingen wir in Führung. In der Folge verteidigte die Mannschaft leidenschaftlich alles weg. Insbesondere Toni Leistner köpfte jeden Ball aus dem Strafraum und auch Torwart Ernst sah heute ganz gut aus. So sammelte man weitere wichtige Punkte und kann im Abstiegskampf etwas durchatmen.

Der Gästeblock zeigte sich heute von seiner besten Seite. Mit einer beeindruckenden Geschlossenheit hatten die circa 6.000 Herthaner heute deutlich die Oberhand im Stadion. Eine gute Liedauswahl, guter Fahneneinsatz und eine top Lautstärke. Heute zeigten wir einmal mehr, warum wir uns nicht vor so vielen anderen Szenen verstecken müssten. Danke auch an alle mitgereisten Herthaner. In Köln das ganze Kontingent abzunehmen, ist für uns auch absolut keine Selbstverständlichkeit.

Die Heimkurve war in Ordnung und scheint die schlimme Stimmungsdelle von vor einigen Jahren hinter sich gelassen zu haben. Als zu viel kam bei uns nicht an- aber optisch war das schwer in Ordnung. Auf beiden Seiten wurde auch wieder ordentlich gepöbelt. Das traditionsreiche Spruchbandbattle wurde nicht weitergeführt. Spiele gegen Köln machen einfach Spaß.

Wir feierten noch ausgiebig die Mannschaft und niemand hatte es heute eilig den Gästeblock zu verlassen. Der Weg zum Gästeparkplatz über die komplett dunkle Wiese, brachte dann aber doch noch eine kurze Anspannung. Rundherum ist alles hell- nur man selbst läuft im Dunkeln über die Wiese und kann kaum etwas erkennen. Wild. Problemfrei kamen wir aber am Gästeparkplatz an und fuhren dann ziemlich platt die letzten Kilometer nach Dortmund, wo wir unser Nachtquartier aufschlagen wollten. Danke an Hertha und die Begleiter für diesen schönen Tag.

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