10.05.2025 SV Empor Berlin- Berlin Hilalspor 17:0

Berlinliga

Zuschauer: 50

Jahnsportpark Kleines Stadion: Berlin

Gemeinsam mit dem Klabauterkeaper ging es zu diesem Schlager in der Berlinliga und somit auch mal wieder in den Prenzlauer Berg. Mit dem steigenden Alter ändern sich auch die Konsumgewohnheiten und so problematisierten wir die Läden nicht wirklich, sondern genossen einen leckeren Café und etwas Gebäck bei einem italienischen Bäcker. Dann machten wir uns auf den Weg zum Ground, der auf der Rückseite des Jahn Sportparks gelegen ist. Dort die Abrissbager zu sehen, schmerzte schon ein wenig. Zwar war der Jahnsportpark nie mein Lieblingsstadion, aber unser Sieg gegen Bröndby in der Euroleague-Qualifikation gehört zu meinen schönsten Hertha Erlebnissen. Für 6 Euro waren wir dabei und nahmen unseren Platz am Stankett ein.

In der Halbzeit konnten wir dann das nahegelegene Straßenfest nutzen, um uns eine Bratwurst und etwas zu trinken zu holen. Die zweite Halbzeit verbrachten wir dann auf der gegenüberliegenden Seite in der Sonne.

Das Spiel war extrem einseitig. Empor ließ Hilalspor keine Chance. Nach einer vermeintlichen Notbremse von Hilalspor war der Schiedsrichter kurz davor die rote Karte zu zücken. Da selbst Empor intervenierte, ließ er Gnade vor Recht walten. So richtig brachte das nichts, denn es blieb einseitig. Irgendwann stellte Hilalspor das Verteidigen komplett ein und zahlreiche Spieler blieben einfach im Mittelkreis stehen. Der Torwart war die ärmste Sau auf dem Platz. Auch wenn ich den Frust verstehen kann, so ein Verhalten geht einfach gar nicht. Empor war noch ziemlich nachsichtig und hätte noch höher gewinnen können.

Auch so war es letztendlich wohl der höchste Sieg der Vereinsgeschichte, was der freche Stadionsprecher mehrfach prominent anbrachte. Ein sehr entspannter Kick und ein schöner Nachmittagsauftakt.

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