2. Norwegische Liga
Zuschauer: 646
Nordre Åsen kunstgress: Oslo
Mit der Metro ging es in die Nähe des Grounds. Wir liefen ein wenig der Nase entlang und kamen recht elegant am Stadion heraus. Dort mussten wir dann noch den Übersetzer angeschmissen und fanden dadurch heraus, wo es zum Gästeblock und wo zum Heimblock gehen sollte. Wie erwartet trafen wir unseren Hopperfreunde auch wieder am Eingang. Wir stellten uns dann an die Schlange zum Ticketkauf und bekamen eine Art Kassenzettel für den Einlass. Wir machten noch einen kleinen Schlenker zum Verpflegungshäuschen und nahmen dann unseren Platz auf der Tribüne ein. Wir waren somit unmittelbar neben dem kleinen Supporthaufen der Heimfans.
Die Truppe sah so aus, als hätte man sie für einen Netflix Film über einen norwegischen Fußballverein gecastet. Vikinger-Vibes, Kuttenträger, weitere Sonderlinge. Das war skurril und süß zugleich. Recht kontinuierlich stimmten sie Gesänge an. Die Liedauswahl hätte nicht besser nach Norwegen passen können. Teils merkwürdig, teils verwirrend catchy. Habe ich so in der Form noch nicht erlebt und auch mit einigem zeitlichen Abstand bin ich noch unentschlossen, wie ich das fand.
Das Stadion war unspektakulär. Eine große Tribüne und dann eine kleinere auf der gegenüberliegenden Seite. Zusätzlich gab es einen kleine Stahlrohrtribüne für die Gäste. Gespielt wurde wieder auf Kunstrasen.
Die Partie empfand ich als relativ zäh und so schweifte mein Blick immer mal wieder auf die umliegenden Hügel ab. Eine kleine Sommerpause wünschte ich mir langsam schon. 1:1 endete es Ende. Für uns ging es dann mit der Metro zurück und dann auch schnell in unsere Unterkünfte.


