Regionalliga Nordost
Zuschauer: 876
Stadion am Wurfplatz: Berlin
Durch ein Wohngebiet liefen wir zur Messe Süd, um von dort die S-Bahn zu nehmen. Der Weg vom S-Bahnhof Pichelsberg zog sich mal wieder gewaltig. Mit dem Anpfiff erreichten wir dann aber den Eingang des Amateurstadions und holten uns noch schnell ein Getränk. Dann suchten wir uns einen Platz auf der Tribüne. Keine schlechte Idee, denn kurze Zeit später gab es einen Schauer, der dazu führte, dass ich Dankbarkeit gegenüber dem Dach verspürte. Noch einige weitere bekannte Herthaner hatten den Weg ins Amateurstadion gefunden, sodass sich unsere Gruppe etwas vergrößerte.
Circa 500 Lokisten hatten sich im Stadion eingefunden und hatten ihre relevanten Zaunfahnen dabei. Ins Auge sprang dabei eine kleine Serbienfahne über der Zaunfahne der Locals. Der Auftritt gefiel mir mit Blick auf die Lautstärke und das Liedgut überraschend gut. Nach dem Spiel ging der Vorsänger sogar in den Innenraum und stimmte von dort Lieder an.
Das Spiel war ziemlich erschreckend und die Hertha Bubis, die unter anderem von Karbownik verstärkt wurden, bekamen eine 2:7 Abreibung. Lok spielte im Stile einer Spitzenmannschaft und unser Nachwuchs konnte, dem nichts entgegensetzen.
Wir guckten uns noch kurz die Feierei der Lokis an und liefen dann einen Alternativweg zum S-Bahnhof Pichelsberg. Blöderweise fuhr uns dadurch die S-Bahn fast vor der Nase weg. Beim Verlassen des S-Bahnhofs Olympiastadion sahen wir dann noch die Fanszene Lok, die auf dem Weg zur S-Bahn waren. Ich war nicht traurig, dass wir uns knapp verpassten. Über das Westkreuz ging es dann für mich nach Hause und es hieß noch mit etwas Schonung den Sonntag ausklingen zu lassen.



