U19 Nachwuchsliga
Zuschauer: 169
Kunstrasenplatz Sandscholle: Babelsberg
Das Leben ist brutal! Heute gab es zumindest ein bisschen Sonnenschein, um die düstersten Gedanken und Gefühle etwas in den Hintergrund zu schieben. Groundhoppingtechnisch bin ich in einer merkwürdigen Phase. Mit Blick auf die (gemeinsamen) Pläne für das Jubiläum zum 500. Ground, bin ich momentan sehr zurückhaltend beim Kreuzen neuer Grounds. Das Spiel war zunächst auf dem Naturrasen angesetzt. Erst nach der erwartbaren Verlegung auf den Kunstrasenplatz, konnte das Spiel in die Planung aufgenommen werden. Den Kunstrasenplatz Sandscholle hatte ich bereits besucht, sodass der Groundzähler bei 498 verbleibt.
Wir nutzten das Frühlingswetter und fuhren als Familienmob mit dem Fahrrad zur Sandscholle. Unser Timing war perfekt und mit dem Einlaufen der Mannschaften, betraten wir die Sportanlage. Die Eintrittspreise waren mit 3 Euro sehr fair. Bittererweise war jedoch der Kiosk geschlossen, was vor allem den Nachwuchsgroundhopper verärgerte. Irgendwann war die Stimmung jedoch wieder eingerenkt und wir verbrachten die erste Halbzeit an der Bande. In der Halbzeitpause zockten wir auf dem Nebenplatz Fußball, während der Klabauterkeaper in einem nahegelegenen Supermarkt Proviant organisierte.
In der zweiten Halbzeit wechselten wir hinter das Tor und die Zeit verging durch das Picknick um einiges schneller. Verstärkung bekamen wir in der zweiten Halbzeit auch noch (Ground zählt!). Babelsberg war gefühlt die bessere Mannschaft heute. Die A-Jugend von Hertha gefiel mir überhaupt nicht und waren ein kleines Indiz dafür, dass die negativen Einschätzungen zur Hertha-Akademie derzeit leider einen gewissen Wahrheitsgehalt haben. Nach einer Ecke konnte man in der Nachspielzeit noch den glücklichen Siegtreffer erzielen. Mit dem Abpfiff ging es auf das Fahrrad und dann zu einem ausgiebigen Mittagsschlaf in die eigenen vier Wände.
