Brandenburgliga
Zuschauer: 63
Arno-Franz Sportplatz Kunstrasen: Werder an der Havel
Wenn man es im Sommer nicht schafft vom Fußball loszulassen, dann kann man immerhin das Rahmenprogramm sommerlich gestalten. Das war die Idee hinter dem Besuch beim Werderaner FC Viktoria, das seine Sportanlage am Rande der wunderschönen Werderaner Insel hat. Mit dem Bus erreichten wir Werder und drehten erst eine schöne Runde über die Insel. Etwas Abkühlung bei heißen Temperaturen verschaffte ein Brunnen auf einem Marktplatz. Das war hier unsere Europapokaltour. In einem entspannten Lokal am See fand jeder der Gruppe etwas zu essen und zu trinken und dann ging es in Richtung Sportanlage.
Leider wurde das Spiel heute auf dem Kunstrasen ausgetragen. Wir fragten hier und da mal nach dem Grund. In der Regel brach es dann aus den Leuten heraus, sodass man merkte, dass nicht jeder im Verein glücklich darüber war, dass der Rasenplatz von der Stadt gesperrt wurde. Wenn man es nicht mal schafft im Juni einen Rasenplatz freizugeben, dann haben wir ein Problem. Der Kunstrasen war dann leider ziemlich highlightlos. Mehr als ein Stankett war da nicht- aber immerhin gab es ein kleines Vereinsheim, samt vorgelagerten Grill, sodass wir bei den heißen Temperaturen hydriert bleiben konnten.
Circa 5 Gästefans aus Frankfurt Order hatten eine Zaunfahne mitgebracht und sangen über die 90 Minuten hinweg ein Medley aus deutschen Kurven. Auch zahlreiche Hertha Melodien waren dabei. Auf der Heimseite gab es keine Stimmungsbemühungen.
Laut unserer messerscharfen Analyse hatte Frankfurt noch eine winzige Chance, um aufzusteigen. Neben einem Sieg brauchte es aber eine Niederlage der Konkurrenz beim Parallelspiel. Während man seine Hausaufgaben mit einem 1:4 nach anfänglichen Schwierigkeiten machte, siegte aber auch die Konkurrenz. So schließt man die Liga auf einem sehr respektablen zweiten Platz ab.
Nach dem Spiel schlossen wir uns den Mannschaften an und sprangen noch eine Runde in die Havel. Die Abkühlung war an dem heißen Tag Gold wert. Dann ging es für uns in unterschiedlichen Geschwindigkeiten zurück nach Hause, denn Röller hatte zu viel Fernsehen geguckt und kam dank Übersprungshandlung 40 Minuten nach uns an. Mögen wir!
