08.08.2020 FC Kitzbühel vs SC Schwarz 4:1

Regionalliga Tirol

Zuschauer: 350

Sportplatz Kitzbühel

Auch am nächsten Tag bot sich der Besuch eines Spiels der Regionalliga Tirol an. Aufgrund der etwas späteren Anstoßzeit entschied ich mich für einen Spielbesuch beim FC Kitzbühel. Das Fazit des Vortages verstärkte sich heute einmal mehr: Landschaftlich ein Traum- aber die Rahmenbedingungen und die Menschen gefielen mir gar nicht. Auch beim Touristenpublikum hatte ich den Eindruck, dass hier viele einen Ersatz für Malle suchten. So hieß es für mich Meter machen, um dem hohlen Gequatsche der Durchschnittjürgens zu entkommen.

Nach einer sehr schönen Bergwanderung kam ich wieder im Tal an und lief die letzten Meter zum Sportplatz in Kitzbühel. Das Ambiente auf dem Sportplatz war dann eine positive Überraschung- halbwegs freundliche Menschen und großes Interesse an dieser Partie. Für faire 7 Euro erhielt ich meine Zugangsberechtigung und lief zielstrebig zum Bratwurststand. Neben einer schönen, kleinen Tribüne gab es die Möglichkeit sich direkt an den Platz zu stellen. Außerdem hatte der Verein zahlreiche coole Sitzgelegenheiten geschaffen. So gab es neben Bierbänken auch die Möglichkeit sich auf eine Spielerbank zu setzen. Komischerweise war dies nicht wirklich nachgefragt, sodass ich einen wunderbaren Platz ergatterte.

Die Gäste aus Schwarz erzielten den Führungstreffer. In der Folge waren die Gastgeber die klar bessere Mannschaft und spielten mutig nach vorne. Auch das Publikum ließ sich mitreißen und so war es keine Überraschung, dass das Spiel noch gedreht wurde. Irgendwann war der Widerstand der Gäste gebrochen und so konnte die Heimmannschaft das Spiel letztlich souverän mit 4:1 gewinnen.

So gut es mir im Stadion gefiel, so wenig Lust hatte ich noch zwei Stunden im versnobbten Kitzbühel zu verbringen. Daher beging ich die Hopper-Todessünde und verließ zur 88. Minute den Ground. Durch einen Dauerlauf konnte ich die von Google Maps veranschlagte Laufzeit halbieren und den Zug in sprichwörtlich letzter Minute erreichen. Nach einem unangenehmen Disput mit der ÖBB-Schaffnerin erreichte ich mein Nachtquartier und sehnte mich in nördlichere Gefilde.

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