19.09.2020 RSV Eintracht 1949 vs Brandenburger SC Süd 05 2:2

Oberliga Nordost-Nord

Zuschauer: 265

Sportplatz Heinrich-Zille-Straße: Stahnsdorf

Ich kann es nicht leugnen- ich glaube ich habe mich etwas in Brandenburg verliebt. Die derbe Mundart, die ehrlichen Leute und stets dieses Gefühl am Ende der Welt zu sein haut mich stets von Neuem von den Socken. Zumal man diesem Abenteuer stets mit einer schnellen Bus- oder Bahnfahrt ein Ende machen kann und zurück nach Berlin kommt. Heute steuerten wir aus Potsdam kommend das wunderschöne Stahnsdorf an und es kam eine richtige Nostalgiewelle durch mich geschwappt. Zahlreiche Male war ich hier aus Südberlin mit dem Fahrrad in Richtung Potsdam gepacet. Verrückterweise hatte ich den Ground in Stahnsdorf jedoch noch nie besucht. Heute war es endlich soweit.

Wir waren relativ früh in Stahnsdorf und konnten die verbleibende Zeit bis zum Anpfiff noch in einem wunderschönen Waldkaffee verbringen. Rein in die Bude und für faire sechs Euro waren wir im Stadion. Wir wechselten auf die dem Eingang gegenüberliegende Seite und freuten uns über die wärmende Sonne, die unsere bleichen Gesichter angenehm umspielte.

Der lokale Verein RSV spielte heute gegen den Brandenburger SC Süd. Die Gäste haben eine kleine aber feine Szene und bringen eigentlich stets ein paar Leute mit zu ihren Gastspielen. Heute waren es circa 10 Leute, die sich hinter drei Zaunfahnen platzierten und immer mal wieder einen Gesang anstimmten. Ihnen gegenüber präsentierte sich die lokale C-Jugend aber als zu starker Gegner. Die 20 Kids supporteten mit beeindruckender Ausdauer ihren Verein und zeigten sogar immer mal wieder einen schick anzusehenden Schaleinsatz. Dazu gab es noch ein paar Jugendliche, die in Herthaklamotten den Verein ebenfalls unterstützen.

Kurzum: Es war ein richtig schöner Samstag, den wir quatschend an der Bande verbrachten. In der Halbzeit füllten wir kurz die Reserven auf und verfolgten mit großer Anspannung die Tombola. Leider konnten wir die Lottoscheine nicht gewinnen. Einer der Gewinner war vielmehr Gästefan Stephen, der im Anschluss von den Brandenburgern lautstark gefeiert wurde. Nach dem Abpfiff nutzten wir die strategisch gute Lage und das gute Wetter und liefen durch den Grunewald zurück nach Potsdam. Dabei hörten wir im Radio von Hertha Sieg und die Niederlage von Union. Somit kam dann auch mein Schein und mit dem Gewinn konnten wir uns sogar gerade so ein Abendessen leisten. Danke Hertha!

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