Landesliga
Zuschauer: 60
Kunstrasenplatz Karli: Potsdam
Dieses Spiel stand definitiv nicht auf meiner Agenda. Die letzten Tage waren jedoch so programmgeladen und intensiv, dass eine gewisse Entschleunigung angezeigt war. Bereits am Morgen wurde ich vom Mini-Ha-Ho-He gefragt, ob wir nicht zum Fußball gehen könnten und erntete Jubel für diese Überlegung. Auch die weiteren Akteure waren wider Erwarten sehr empfänglich für diese Idee. Kurios! Mit dem Fahrrad ging es in Richtung Kunstrasenplatz und an einer neuralgischen Ampel formierten wir uns als Ausreißergruppe und ließen das Peloton hinter uns. Wir konnten die Attacke nach Hause fahren und wurden mit dem Etappensieg belohnt. Leider jedoch nicht mit dem exklusiven Anstoß, denn aufgrund der Langsamkeit des Schiris, erlebte auch das Peloton noch den Anpfiff.
Der Kunstrasenplatz befindet sich unmittelbar hinter dem Karl-Liebknecht-Stadion. Man kann sich entweder auf einen Graswall fläzen oder die Stufen der Nordkurve nutzen. Nach einem entspannten Start war der Frust groß, dass der Nebenplatz abgesperrt war und so musste eine ausführliche Platzrunde gedreht werden. Als wir dann in der Halbzeitpause auf dem Platz kicken durften, war die Situation wieder unter Kontrolle. In Babelsberg nach einem Tor in Richtung der Zuschauer zu rennen und „Hertha, Hertha ayayayay“ war dann eher eine interessante Wahl.
Auf dem Rasen waren die Gästinnen deutlich besser und gewannen das Spiel verdient mit 1:2. Für uns ging es dann nach etwas Gekicke mit dem Fahrrad nach Hause und aufgrund des fehlenden Mittagsschlafs auch zügig ins Bett. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Potsdam-Komplettierung.



