FAI National League
Zuschauer: 250
Whitehall Stadium: Dublin
Der letzte Tag in Dublin stand auf dem Programm und dieser stand im Zeichen der Abreise am Abend. Aufgrund des schlechten Wetters war die Programmgestaltung nicht ganz einfach und wir brauchten etwas, um in die Gänge zu kommen. Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Park, löste ich mich von der Gruppe und stieg in einen Bus, der mich in die Nähe der Partie brachte. Ich ignorierte dann die Störgeräusche aus meinem Magen vom gestrigen Fish and Chips Genuss und holte mir in einem Imbiss eine Pita-Rolle, die gut schmeckte und deren Konsum sich im weiteren Verlauf des Tages zum Glück auch nicht rächte.
Dann sprang ich noch in einen weiteren Bus und kam kurze Zeit später am Stadion an. Dort musste ich einem der Brudis das Geld per Revolut-Transferlink schicken und durfte mich dann in das Stadioninnere bewegen. Das Whitehall Stadium ist eine süße Nummer mit einer kleinen Tribüne und ein paar Stufen auf der anderen Seite. Ich fand mich in der ersten Halbzeit auf den Stufen ein und wechselte dann mit dem einsetzenden Regen auf die überdachte Tribüne. Dort war dann ein Möchtegern Vlogger neben mir, der die meiste Zeit am Handy daddelte und dann in regelmäßigen Abständen viel zu laut brüllte. „What a save“, „What a cross“, „What a tackle“. Nerviger Typ!
Es gab noch einen kleinen Kiosk mit einer guten Kaffeemaschine und so konnte ich einen leckeren Cappucino trinken. Ich finde das Beispiel sollte viel mehr Schule machen und auch in deutschen Stadien anzufinden sein. Hertha BSC, Sektion Kaffeegenuss. Das Vereinsheim war auch ganz niedlich und dort gab es eine gute Auswahl zu fairen Preisen.
Alles in Allem war das also ein netter Spielbesuch, der mit einem 2:0 für die Heimmannschaft endete. Für mich ging es dann mit dem Bus zurück zum Hotel, wo wir unsere Sachen einsammelten und es dann zurück nach Hause ging. Was für ein schöner Urlaub!

