23.08.2017 FC Viktoria 1889 Berlin vs BFC Dynamo 1:3

Stadion Lichterfelde: Berlin

Regionalliga Nordost

Zuschauer: 1095

Der Mittwochabend bot ein Nachholspiel der Regionalliga Nordost. Nach den abgeschlossenen Umbauarbeiten zog Viktoria wieder zurück in das Stadion Lichterfelde. Das Spiel wurde zum Hochsicherheitsspiel deklariert, was stets den unangenehmen Nebeneffekt einer Preiserhöhung mit sich bringt. So gibt Viktoria den Sicherheitsaufschlag direkt an die Fans weiter und der Eintritt kostet ermäßigt 10 Euro, was für diese Liga schon ein stolzes Sümmchen ist. Warum man ein solches Spiel aber zum Sicherheitsspiel ausrufen muss, ist mir völlig schleierhaft. Gerade für Amateurvereine, bedeutet dies stets eine enorme finanzielle Belastung, da zum Beispiel der Ordnungsdienst aufgestockt werden muss. Begleitet wurde ich heute neben Lisa von einem Ostberliner Original, der es völlig überraschend über die Grenze geschafft hatte und sogar noch einen Kumpel im Gepäck hatte. Es wurde sich noch mit einer Bratwurst und einem Radler eingedeckt, bevor wir unsere Plätze an der Bande einnahmen. Ich mag die Heimspielstätte von Viktoria wirklich, da man die Auswahl hat auf der Tribüne Platz zu nehmen oder sich auf der gegenüberliegenden Seite einfach an die Bande zu stellen. Das Spiel begann sehr erfreulich durch den 1:0 Führungstreffer von Viktoria. Im direkten Gegenzug sorgte der BFC aber für den Ausgleich. Kurz vor der Halbzeit konnte der BFC dann sogar den Führungstreffer erzielen. Wenige Minuten vor Schluss erhöhte der BFC dann durch einen Konter sogar auf 1:3 und verließ verdientermaßen als Sieger das Feld. Viktoria war einfach nicht clever genug in diesem Spiel. Viktorias 3-Mann Fanszene sang auf jeden Fall konstanter als der BFC. Dort beschränkte man sich auf einfache Lieder nach den Toren, sowie auf vereinzelte Sprechchöre. Über weite Teile des Spieles herrschte jedoch Stille und man hörte nur die Unterhaltungen der Zuschauer, sowie das Brüllen der Spieler. In Erinnerung bleiben wird das Spiel jedoch vor allem wegen des nahezu epischen Kampfes gegen Mücken und Wespen, die vor allem mich ausnahmslos traktierten. So war der Abpfiff relativ erlösend und mit dem Fahrrad ging es zügig nach Hause.

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