18.11.2017 Hertha BSC vs Borussia Mönchengladbach 2-4

Olympiastadion: Berlin

Zuschauer: 48304

1. Bundesliga

 

Die Terminierung kotzte mich schon wieder an. Wir müssen in dieser Saison durch den Europacup fast ausschließlich zu unchristlichen Zeiten ran und dennoch legen sie uns ohne Not selbst an einem Samstag auf 18.30. Für die Gladbacher sicherlich auch nicht gerade prickelnd, auch wenn einige von ihnen vielleicht bei ihren Freunden, äh Bekannten von Union schlafen konnten. Auf dem Weg zum Stadion geriet ich in einen schönen Schauer, was die ohnehin schon eiskalten Temperaturen noch ein wenig schmerzhafter machte. Ich kehrte in Westend noch einmal in einer Lokalität ein, um mich aufzuwärmen und die zweite Halbzeit der vorherigen Spiele in der Konferenz zu gucken. Dann ging es die letzten Meter zum Stadion und nach einer ungewohnt peniblen Kontrolle ging es in den Block. Dort erreichte mich per Zettelbotschaft die böse Nachricht, dass einer unserer Vorsänger nach den Vorfällen vom Köln Spiel ein zweijähriges Stadionverbot erhalten hat. Extrem bitter und es zeigt einmal mehr wie unsensibel und teilweise offen feindselig der Verein sich gegenüber seiner Fanszene verhält.

Während das Stadion heute recht ordentlich gefüllt war, blieben in der Kurve viele Plätze frei. Auch die Leute, die sich aufraffen konnten, waren nur mäßig motiviert und so blieb es heute ein sehr durchwachsender Tag. Nach den Gegentreffern, gaben die Aktiven für das gesamte restliche Spiel alles, während alle anderen ihr Maul nicht mehr aufbekamen. Deutschland!

Gladbach startete mit einer kleinen optischen Aktion der „Ascendente“ in die Partie. Auch gesanglich machte das zunächst einen sehr guten Eindruck. Trotz des positiven Spielverlaufs, konnten sie das Niveau jedoch nicht ansatzweise halten und so erreichten nur noch sehr sporadisch die Lieder unsere Ohren. Auch nicht wirklich schade drum.

Gladbach agierte heute eiskalt. Aus der ersten Minichance erzielte Sindl den 0:1 Führungstreffer. Nur wenige Minuten später schaltete sich völlig überraschend der Videoschiedsrichter ein und entschied auf Elfmeter für Gladbach. Der Videoschiedsrichter war übrigens Tobias Stieler, der uns auch in Mainz benachteiligt hatte. Durch ein Traumtor von Raffael stand es dann nach 20 Minuten 0:3. In der Folge spielte Hertha erstaunlich guten Fußball und steckte nicht auf. In der 71. Minute keimte noch einmal kurz Hoffnung auf, als Weiser den 2:3 Anschlusstreffer erzielte. Raffael machte kurze Zeit später jedoch alles klar. Eine unnötige Niederlage und dennoch vielleicht die beste Saisonleistung. Durch die Eiseskälte ging es zurück in die warmen vier Wände.

IMG_0695IMG_0693IMG_0689

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s