08.12.2017 Hertha BSC II vs Babelsberg 03 2:1

Stadion am Wurfplatz: Berlin

Zuschauer: 435

Regionalliga Nordost

Dichte weiße Schneeflocken fielen heute am Nachmittag auf Berlin, was die Weihnachtsstimmung sofort um etliche Prozentpunkte steigerte. Und was gibt es schöneres, als an einem Freitagabend bei Minusgraden der Partie Hertha II gegen Babelsberg beizuwohnen? Richtig, gar nichts. Und daher schwang ich mich auf meinen Sattel und fuhr zu unserem Amateurstadion. Ich kam durch einen nicht vorgegebenen Eingang herein, jedoch stand der Kartencontainer dieses Mal am Glockenturm, um die Fantrennung gewährleisten zu können… So musste ich also noch eine Schlaufe fahren, bevor ich die wertvolle Eintrittskarte in den Händen hielt.

Ich stand schon am Bratwurststand, bevor mir einfiel, dass ich meine letzten Euronen auf meine Mensakarte geladen hatte. Ein prüfender Blick verriet, dass selbst die 2 Euro für eine Bratwurst eine zu hohe Hürde darstellte. Kurze Zeit später, kam mir jedoch mein Chaotengen zu Gute und ich fand in meinen Taschen ausreichend Geld, um mir zumindest eine Bratwurst und einen Glühwein zu gönnen. Als ich meinen Platz einnehmen wollte, lief ich jemanden durch seine Handykamera. Dieser jemand entschuldigte sich höflich und entpuppte sich als Jonathan Klinsmann. Guter Mann!

Babelsberg war mit circa 150 Mann vor Ort. Um kompakt zu stehen, flaggten sie einen Bereich im Block ab, was auch sehr gut gelang. Die Zahl der Unterstützer war wirklich enttäuschend, aber die Anwesenden waren sehr gut aufgelegt. Die melodischen Lieder wurden kontinuierlich vorgetragen und auch optisch machte das einen guten und geschlossenen Eindruck. Nur dass „Alerta, Alerta, alle hassen Hertha“ sorgte für etliche Schmunzler.

Einige Einzelpersonen aus unserer Szene waren heute anwesend, aber man beschränkte sich hier heute auf Fußballgucken. Auf dem Platz sah das besser aus, als bei den Profis. Hertha gewann das Spiel relativ souverän mit 2:1, wobei am Ende noch ziemlich gezittert werden musste. Den Anschlusstreffer erzielte der Symphatiebolzen Andis Shala, der sich in der Nachspielzeit noch mit meinen Begleitern anlegte und eine dritte Halbzeit ankündigte. Zu dieser kam es überraschenderweise nicht und so fuhr ich geschwind in die warmen vier Wände.

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