31.03.2018 Hertha BSC vs VFL Wolfsburg 0:0

  1. Bundesliga

Zuschauer: 34765

Olympiastadion: Berlin

 

Nach einem kurzen Boxenstopp in der alten Buchte, ging es mit meinem Vater im Auto zum Olympiastadion. Dort fanden wir im üblichen Wohngebiet einen Parkplatz und machten noch einen Schwenk zum Preußen. Für mich ging es dann auch schnell in das Stadioninnere und ich schüttelte schnell ein paar Hände, bevor es auch schon fast losging. Das Spiel wurde heute mit einer großen Spruchbandaktion gegen den Digitalguru des Vereins Paul Keuter eingeleitet. In der gesamten Ostkurve gingen mit dem Anpfiff Protestplakate gegen den besagten Herrn hoch, der es sich in den vergangenen Wochen auch nicht nehmen ließ, in den Medien Stimmung gegen die Fanszene zu machen. Ihr im Internet- Wir im Stadion.

 

Eigentlich sollte ein Sieg heute nur Formsache gegen die schwachen Wolfsburger sein. Die Mannschaft legte auch gut los und nach wenigen Minuten rettete der Pfosten die Wolfsburger vor dem frühen Rückstand. In der Folge wurde das Spiel immer zäher und Hertha spielte den üblichen Graupenfußball. Querpass folgte auf Querpass, nur um dann wieder zu Jarstein zurück zu spielen. Was einem da Woche für Woche vorgesetzt wird, ist wirklich fürchterlich. In der Folge spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe, nämlich auf erbärmlichen Niveau. So war das 0:0 folgerichtig und verdient.

Auf den Rängen gefiel mir Wolfsburg heute überraschend gut. Trotz der geringen Zahl an Gästefans, waren sie das eine oder andere Mal in der Ostkurve zu vernehmen. Im Block war ein großes Wolfsburg Logo ausgelegt, was schön anzusehen war und dazu führte, dass die Leute kompakt standen. Außerdem gab es ein großes Spruchband für die Anstoßzeit um 15.30, unter dem Motto: „Schicht ist Pflicht“. Die zweite Halbzeit wurde dann noch mit einer kleinen Pyroeinlage eingeläutet. Für Wolfsburger Verhältnisse sicherlich ein guter Auftritt.

In der Ostkurve hingegen, bleibt das gewohnt gemischte Fazit zu ziehen. Zu Beginn des Spiels, wusste die Lautstärke noch zu gefallen und es wurde einige Male brachial laut im Olympiastadion. Mit zunehmender Spieldauer, passten wir uns dem Spiel jedoch immer mehr an und konnten nur selten überzeugen. Ein ordentlicher Auftritt, nicht mehr und nicht weniger. Nach dem Spiel ging es zügig auf die Bahn und nach Hause.

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