21.10.2018 Hertha BSC vs SC Freiburg 1:1

  1. Bundesliga

Zuschauer: 53.716

Olympiastadion: Berlin

 

Strahlender Sonnenschein, machten diesen Sonntag zu einem goldenen Herbsttag. Zur Mittagszeit trafen wir uns mit „dem alten Rowdy“ in Charlottenburg und verbrachten einige Stunden zusammen. Dann fuhren wir gemeinsam zum Olympiastadion, wo sich die Wege trennten. Nach der Abholung der Auswärtskarten für die kommenden Partien, stieg ich in die Kurve hinab und verbrachte die letzte Stunde bis zum Anpfiff quatschend. Außerdem staunte ich ein wenig über die vielen Menschen. Freiburg brachte nicht wirklich viele Fans mit und dennoch über 53.000 Zuschauer? Die guten Leistungen der Mannschaft und die Erkenntnis der Marketingabteilung, dass wir in Berlin spielen, scheinen doch kleine Früchte zu tragen. Bliebt dabei!

 

Bei Hertha herrschte heute großer Verteidigermangel. Torunarigha, Stark und Rekik fielen allesamt verletzt oder erkrankt aus. So wurde die Innenverteidigung durch Lustenberger und den Leihspieler Luckassen gebildet. Die Verteidigung wurde jedoch kaum gefordert, denn Hertha zeigte eine couragierte Leistung. Bereits in der siebten Minute zappelte der Ball im Netz und mal wieder hatte Ondrej Duda getroffen. Wahnsinn, was für eine Saison der Junge spielt. In der Folge, kontrollierte Hertha das Spiel im Stile einer Spitzenmannschaft und ich war ehrlich angetan. Gerade, als ich vom Europapokal träumte, glich Freiburg völlig aus dem Nichts durch einen Sonntagsschuss aus. Auch deshalb bin ich gegen Sonntagsspiele.

 

Auch in der zweiten Halbzeit, zeigte Hertha eine gute Leistung und ich war guter Dinge, dass hier heute am Ende ein Sieg stehen würde. Es war jedoch wie verflucht und der Ball ging immer knapp am Tor vorbei. Auch der Schiri machte eine unglückliche Figur. Erst wurde Selke kurz vor dem Strafraum von den Beinen geholt- er wäre frei vor dem Tor gewesen- und dann entschied der Schiri auf Elfmeter für Hertha, revidierte jedoch danach am Monitor seine Entscheidung. Bis Redaktionsschluss, konnte ich die Szene nicht noch einmal sehen, aber ohne diesen blöden Videoschiedsrichter, hätte es Elfmeter gegeben. Ihr macht unseren Sport kaputt! So blieb es beim ärgerlichen 1:1. Hoffen wir, dass die Punkte am Ende nicht fehlen werden!

 

Auf den Rängen war ich heute zufrieden. Klar, wäre es mir lieber, wenn wir bei jedem Spiel Maßstäbe setzen würden, aber ein Flutlichtspiel gegen die Bayern, ist halt etwas anderes als ein Kick am Sonntagnachmittag gegen Freiburg. Aus Freiburg waren nur wenige Leute im Gästeblock. Auch durch die vielen Zugezogenen, war der Block in den vergangenen Jahren wesentlich voller. Ein sehr kleiner Stimmungskern bemühte sich, war jedoch nur einmal in einer Gesangspause bei uns zu vernehmen. Wir hingegen waren grundsolide und spielbezogen. Gute Aktionen der Mannschaft, sorgten für laute Gesänge in der Ostkurve und Dürrephasen, wurden in der Kurve gespiegelt. Gegen Ende war das Spiel dann fast zu nervenaufreibend, um den Mund aufzubekommen und so beschränkte man sich vor allem auf Schlachtrufe.

 

Nach dem Spiel, stärkten wir uns noch etwas, ehe uns der letzte ICEs des Tages in den tiefen Westen brachte. Durch Cleverness und Glück, schlugen wir die angepeilte Verbindung um 45 Minuten. Um 01.15 lagen wir im Bett und kurz danach läutete der Wecker auch schon wieder eine neue Arbeitswoche ein…

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