18.12.2018 Hertha BSC vs FC Augsburg 2:2

  1. Bundesliga

Zuschauer: 27.939

Olympiastadion: Berlin

 

Spiele unter der Woche gehören abgeschafft! Während es für den Großteil der Herthaner heute zumindest eine kurze Strecke war, musste ich mächtig Rudern, um den Besuch des Spiels klarzumachen. Letztlich entschied ich mich für eine Kombination aus Präsenz im Büro bis zum Mittag und dann eine Mobile Office Session in der zweiten Tageshälfte. Das ging auch erstaunlich gut und so konnte ich zumindest auf einen Urlaubstag verzichten. Gegen 17.00 kam ich in Berlin an, stieg in Spandau aus und fuhr direkt zum Bahnhof Zoo, denn einige Szenegestalten hatten sich für einen gemeinsamen Besuchs des Weihnachtsmarkts am Breitscheidplatz zusammengefunden. Die Zeit reichte noch für einen Glühwein und eine Bratwurst und dann ging es mit der S-Bahn zum Olympiastadion. Dort verbrachten wir noch etwas Zeit auf dem Parkplatz, ehe wir das Stadion betraten, die Fahnen aufbauten und dann noch etwas Zeit verquatschten.

Nach der enttäuschenden Niederlage in Stuttgart, erwartete man eine Reaktion der Mannschaft. Nach einer Ecke stand es jedoch schon nach acht Minuten 0:1 und wir guckten blöd aus der Wäsche. Um die 30. Minute konnte Hertha dann durch einen Doppelschlag das Spiel drehen und insbesondere das 2:1 durch Duda war sehr emotional, da die Mannschaft geschlossen in die Kurve kam. Kurze Zeit später fing man sich dann jedoch einen dämlichen Gegentreffer, der den 2:2 Endstand markieren sollte. Gerade in der zweiten Halbzeit war das einfach zu wenig. Ein enttäuschendes Ergebnis, das leider so typisch für Hertha ist.

Nicht einmal 30.000 Zuschauer im Olympiastadion und das trotz Freikarten, Tedi-Tickets und pipapo. Die tatsächliche Besucherzahl dürfte noch einmal um einiges niedriger gewesen sein. Bitter, aber so ist unsere Hertha eben. An den Anwesenden lag es nicht. Trotz der niedrigen Temperaturen und des schlechten Gegners, lieferte die Ostkurve gut ab. Klar hatten wir auch schon bessere Tage, aber im Großen und Ganzen war das sehr ordentlich, mit vielen netten Momenten. Per Spruchband thematisierte man noch die jüngste Strafe für die Ereignisse in Dortmund. Neben einer Geldstrafe von 100.000 Euro muss Hertha 35.000 Euro an die Polizeistiftung NRW überweisen. Nicht zuletzt aufgrund der klaren Eskalation von Polizeiseite höchst bedenklich und zynisch. Weitermachen, Ostkurve!

Nur circa 300 Augsburger fanden sich im Gästeblock ein. Bei einer Distanz von 590 Kilometern auf einen Dienstagabend verwundert das jedoch auch nicht weiter. Die Gäste brachten erst ein Banner (Grün und Weiß sind unsere Farben) im Oberrang an, das dann jedoch abgehangen wurde. Danach versuchten die Gäste durch Bewegung und Fahneneinsatz zu überzeugen, was halbwegs gelang. Akustisch kam jedoch nichts in der Ostkurve an. Augsburg stichelte noch per Spruchband „In Berlin kannst Du alles sein- auch Schwabe“. Das fand ich sogar ziemlich gelungen- danke noch einmal für die beschissenen Saisonmottos Hertha. Wegen Euch werden wir jetzt selbst von Wolfsburg und Augsburg verarscht.

Nach dem Spiel verzichtete ich auf einen Parkplatzaufenthalt und machte mich stattdessen mit der Herzensdame auf direkten Weg in das Quartier für die Nacht.

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