12.03.2019 SC Fortuna Köln vs VFL Osnabrück 0:0

3. Liga

Zuschauer: 2.438

Südstadion: Köln

Englische Woche. Fortuna ist zwar keine große Sache, aber was muss das muss. Durch meinen unvergleichbaren Charme hatte ich sogar ein Trio als Begleitung um mich geschart. So ging es nach der Arbeit direkt zum Südstadion. Das kulinarische Angebot war gewohnt unterirdisch. Preise wie in der Königsklasse, aber einen Geschmack wie in der Kreisliga. Wie kann man es denn als 3.Ligist nicht schaffen mal den Grill anzuschmeißen. Das was da als XL-Currywurst verkauft wurde, war schlicht ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und gehört auch als solches verfolgt.

Es zog mich dann unweigerlich zu den Osnabrücker Fans, die den Gästeblock gut gefüllt hatten. Circa 600 Leute mögen es gewesen sein, die den Osnabrückern die Daumen drückten. Und der Haufen zeigte wieder einmal warum es Spaß macht zum Fußball zu gehen. Eine absurde Terminierung unter der Woche, aber trotzdem drehen die Leute einfach frei und geben alles für ihren Verein. Klar, läuft die Saison auch außerordentlich gut, aber das war wirklich ein stabiler Auftritt. Eine extrem hohe Mitmachquote, schöne Melodien und wohldosierte Spitzen in Richtung Heimkurve. Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzten die Osnabrücker ihrem Auftritt noch die Krone auf. Es wurde mit einer kleinen optischen Aktion in die Halbzeit gestartet. Erst wurden lilane und weiße Fähnchen geschwenkt und ein VFL Osnabrück Logo gezeigt. Dann gingen zahlreiche Fackeln und Blinker an und dadurch wurde ein bis dahin nicht gesehener Osnabrück Schriftzug sichtbar. Absolut wunderbar, perfekt ausgeführt und für etliche Minuten sichtbar. So muss es sein. Ein wirklich toller Auftritt der Osnabrücker, der ihnen meine Sympathien im Aufstiegskampf zufliegen lässt.

Über die Fanszene von Fortuna Köln ist jedes Wort eines zu viel. Bestimmt sind das alles nette Leute, aber bis auf Tonnenweise Aufkleber zu verteilen, sehe ich da wenige Elemente, die mich ansprechen. Wenig Leute, eine geringe Mitmachquote, das ist einfach dünne. Genauso dünne wie das Spiel. Osnabrück hatte mehr Spielanteile, aber wirkliche Chancen waren Mangelware. So wurde es ein dreckiges 0:0, das meine Serie viel zu schnell durchbrach. Wir ließen den Abend noch gemütlich ausklingen und trotzdem dann dem Regen auf dem Weg nach Hause. 

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