17.03.2019 Hertha BSC II vs SV Babelsberg 03 3:1

Regionalliga Nordost

Zuschauer: 394

Stadion am Wurfplatz: Berlin

Wir fuhren mit der U- und der S-Bahn zum S-Bahnhof Pichelsberg und liefen dann die letzten Meter bis zum Olympiagelände. Dort waren die Kontrollen dann ziemlich hart, obwohl ja eigentlich klar war, dass der Großteil der Fanszene heute in Cottbus sein würde. Auch das Polizeiaufgebot war relativ hoch. Ich holte mir noch eine schnieke Currywurst mit Pommes und dann nahmen wir unsere Plätze ein.

Ein Blick in den Gästeblock verriet, dass keine organisierte Gruppe aus Babelsberg im Stadion war. Der Grund war zunächst nicht ersichtlich und ich vermutete schon Angst vor einer Racheaktion nach dem Testspiel im vergangenen Jahr. Anscheinend wurde den Fans jedoch die Mitnahme eines Banners verwehrt, das ACAB in Gebärdensprache beinhaltete. Daraufhin entschied sich die Fanszene anscheinend das Spiel zu boykottieren. Im Anschluss gab es eine Stellungnahme einer Babelsberger Gruppe, die ich hier aufgrund der redaktionellen Standards dieses Blogs nicht abdrucken kann. In einem pubertären Ton wird in der Stellungnahme unter anderem angeprangert, dass in der Ostkurve homophobe Spruchbänder geduldet wurden. Nun ja. Wer sich noch einmal wie 14 fühlen möchte, sei an dieser Stelle der Weg zur Stellungnahme gewiesen.

Dementsprechend ruhig war die Stimmung und so wurde es einfach ein entspannter Fußballnachmittag mit einem schönen Spiel. Hertha II wurde durch Vladimir Darida und Peter Pekarik unterstützt und lieferte wirklich ein ansehnliches Spiel. Verdient gewann die Mannschaft mit 3:1 und konsolidiert den wirklich starken Tabellenplatz. Auch sonst gefiel es mir wieder sehr gut am Stadion am Wurfplatz. Ein herausragendes kulinarisches Angebot, freier Eintritt für Dauerkarteninhaber und nette Leute machen jeden Besuch zu einem kleinen Highlight. Nur das Wetter war ziemlich bescheiden und so kroch die Kälte von Minute zu Minute tiefer in meinen Körper. So ging es nach dem Spiel zügig in Richtung S-Bahn und von dort in den entspannten Restsonntag. Der schönste Doppler seit dem sagenumwobenen Schifferstadt-Doppler von Vudi Röller.

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