17.03.2019 Hertha BSC III vs TSV Mariendorf 1897 II 4:1

Bezirksliga Staffel 2

Zuschauer: 45

Sportanlage Lüderitzstraße: Berlin

Über die Woche schlich sich ein Gefühl immer tiefer in mein Herz hinein. Irgendwie wird es mir vielleicht zu viel am Sonntag nach Cottbus zu fahren, um dort den KSC zu unterstützen. Dann fing ich jedoch an nachzudenken, denn viele Herthaner würden den Weg auf sich nehmen und es würde sicher Spaß machen. Schlussendlich entschied ich mich einmal dafür zu kneifen und die Reise nicht anzutreten. Schließlich will die Zeit in Berlin ja auch mal genutzt werden. Außerdem hatte ich so viel Gutes über die dritte Mannschaft von Hertha BSC gehört, die ganz in der Nähe von meiner Schlafstätte bereits um 10.15 gegen den Ball treten sollte.

Mit zwei motivierten Mitstreitern ging es dann früh zu Fuß in Richtung der Sportanlage. Der Tagesordnungspunkt Sonntagsspaziergang war somit auch schon einmal abgehakt. Unterwegs wurde noch Frühstück eingekauft und dann ging es auch schon zur Sportanlage, die wir gerade noch pünktlich erreichten. Für faire 2,50 ging es hinein und gemeinsam mit den Mannschaften betraten wir unsere Plätze. Zwar wurde auf Kunstrasen gespielt, aber die Anlage war wirklich sehr sehenswert. Vier Stufen, ein schöner Blick auf umliegende Wohnhäuser und ein kultiger Kiosk, machten den Platz definitiv zu einem überdurchschnittlichen Amateur-Spielort. Dazu hatten sich einige ältere Herthaner am Sportplatz versammelt. Unsere Martinée wurde durch wunderbaren Sonnenschein vergoldet und so zischte ich mir auch um 11.00 bereits das erste Gösser rein. Herrlich!

In der zweiten Halbzeit zog es dann zu und das Leiden begann. Offensichtlich fühlten sich die Mannschaften ähnlich, denn nach einer tollen ersten Halbzeit der Blau-Weißen, lief in der zweiten Halbzeit so gar nichts mehr zusammen. Mariendorf kam nun zu etlichen Chancen und konnte mit dem 1:4 zumindest noch Ergebniskosmetik betreiben. Hertha III bleibt damit auf Rang 4 der Tabelle und kann sich leise Hoffnung machen noch ein Wörtchen im Aufstiegsrennen mitzureden. Schön war es. Nach dem Abpfiff machten wir uns gemeinsam mit einem kleinen Tross auf dem Weg zum Leopoldplatz, um die nächste Hertha Mannschaft zu bewundern.

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