29.03.2019 FC Hürth vs FC Wegberg- Beek 3:1

Mittelrheinliga

Sportanlage im Schulzentrum Sudetenstraße: Hürth

Zuschauer: 250

Ahjjajaj. Jetzt muss man bereits in der Mittelrheinliga, also der fünften deutschen Spielklasse nach Alternativnamen für ausgebaute Sportplätze suchen. Danke an die Macher von Europlan, die einem in solch vertrackten Situation stets zur Seite stehen. Endlich war Wochenende und selten war das Wochenende nötiger, als an diesem Freitag. Die Sonne lockte zu einem frühen Feierabend, sodass ich schnellstmöglich entschwand. Das angenehme Wetter wurde am Rhein ausgiebig genutzt und nach einem schicken Restaurantbesuch sollte es ganz luxuriös mit dem Auto weiter zum Spiel nach Hürth gehen. Wir hatten noch einen zehnminütigen Zeitpuffer und erwarteten am Freitagabend keinen großen Verkehr.

Pustekuchen. NRW wäre nicht NRW wenn es ein selbst auf solchen Strecken negativ überraschen wurde. Auf einem Streckenabschnitt von einem Kilometer nach der Autobahn zog es sich wie Kaugummi. Der Grund? Anscheinend einfach die Ampelschaltung, denn nach einem Kilometer (mit 20-minütiger Fahrzeit) löste sich der Verkehr in Luft auf. Schön, dass selbst die Ampelfarbe der Haarpracht der NRW-Menschen angepasst wird. So erreichten wir das Spiel leider erst zu 14.Minute, was bitter war. Wir hatten jedoch noch Glück im Unglück, denn wir konnten das 1:0 für Hürth beim Betreten der Anlage bestaunen.

Der Eintritt kostete 7 Euro und Frauen konnten gegen ein Empfängnis eines sexistischen Spruchs die Anlage kostenlos betreten. Diese war für einen Fünftligaverein schön anzusehen. Es gab eine schnieke Tribüne, die in den Vereinsfarben gehalten war. Dazu ein gutes kulinarisches Angebot, ein Vereinsheim und feinsten Amatuerfußballcharme.

Tabellarisch war das heute sogar eine feine Nummer. Der sechstplatzierte FC Hürth empfing den Tabellenersten, den FC Wegberg-Beek. Wir waren direkt mitten im Geschehen. Nach dem Führungstreffer erzielt der Gast fast umgehend den Ausgleich. Aber auch der FC Hürth ließ sich nicht lumpen und ging erneut in Führung. Auch danach flachte das Spiel nicht ab und beide Mannschaften schenkten sich nichts. In der Schlussphase kochten die Emotionen noch einmal hoch. Erst gab es glatt Rot für einen Spieler der Gäste und dann erzielte Hürth das erlösende 3:1. Während es herrliche Jubelszenen gab, rastete der Präsident von Wegberg völlig zu Unrecht aus. Ein unangenehmer Zeitgenosse. Solch ein Verhalten gehört echt nirgendwo hin. Später verfolgte ein Offizieller des Gastvereins die Schiedsrichter bis an die Kabine. Ihr macht unseren Sport kaputt! Da sieht man wie selbst der Amateurfußball vom Geld vergiftet wird und wie wichtig so ein Aufstieg anscheinend ist.

Wir machten uns dann schnell auf den Weg und erreichten dieses Mal ohne große Probleme die vier Wände und gönnten uns schnell noch eine Mütze Schlaf.

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