28.04.2019 Spvgg Neu-Isenburg vs FV Bad Vilbel 2:3

Hessenliga

Zuschauer: 110

Sportparkstadion: Neu-Isenburg

Wir entschlossen uns den Sonntag heute entspannt anzugehen. So ging es erst einmal gediegen frühstücken, ehe wir uns langsam aber sicher zur auserkorenen Partie des Tages machten. Zu Fuß ging es dann circa sechs Kilometer zum Sportparkstadion in Neu-Isenburg. Die letzten Kilometer führten dann durch einen schönen Wald, sodass der Punkt Sonntagsspaziergang mit Überzeugung abgehakt werden konnte. Unser kühnsten Träume wurden dann wahr, denn es gab ein kleines Vereinsheim, dass Fußball zeigte. So guckten wir noch eine gute halbe Stunde von Unions Sieg gegen den HSV, ehe wir dann das Stadion betraten.

7 Euro für eine Eintrittskarte in der fünften Liga sind auch eine echte Hausnummer. Wir setzten uns dann auf der „Gegengerade“ auf die Stehplatzstufen und verfolgten das Spiel. Neu-Isenburg hatte seit Oktober nicht mehr gewonnen. Beim letzten Sieg hatte Oma Helga (Um die Identität zu schützen, verwende ich diesen Alias) einen Kuchen gebacken. Heute backte sie ebenfalls einen Kuchen. Die Chancen standen also gut, dass Neu-Isenburg endlich mal wieder drei Punkte einfahren würde, so war man sich im Vereinsheim sicher.

Diese Zuversicht schien sich auch auf die Mannschaft zu übertragen, denn Neu-Isenburg war zumindest nicht schlechter als Bad-Vilbel. Das wäre aber auch eine Herausforderung gewesen, denn das Spiel war absolut fürchterlich. Beide Mannschaften überboten sich mit Fehlpässen und es war schwer vorstellbar, dass hier heute ein Tor fallen würde. In der 41. Minute versenkte „Katze“ jedoch einen Freistoß aus 25 Metern mit einem echten Hammer. Mit dem Pausenpfiff konnte auf 2:0 erhöht werden.

Eigentlich war das Ding durch. Auch in der zweiten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften. Plötzlich traf Bad Vilbel jedoch zum 1:2 Anschlusstreffer und der Glauben kehrte zurück. Wenige Minuten später erzielten die Grünen den Ausgleich. Jetzt warfen die Jungs aus Bad Vilbel alles nach vorne und durch einen sehenswerten Lupfer gelang Bad Vilbel sogar noch der Siegtreffer. Die Mehrzahl der Fans hielt es mit Bad Vilbel und flippte nun völlig aus. Wir verließen die Anlage mit dem Schlusspfiff und legten noch einen kleinen Lauf ein, um unsere präferierte Verbindung zu bekommen. Das gelang dadurch auch und so erreichten wir am frühen Sonntagabend die Couch zum Tatort gucken.

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