05.05.2019 1.FC Novi Pazar vs TSV Mariendorf 1897 3:2

Landesliga

Zuschauer: 110

Hertzbergplatz: Berlin

Nach einer guten Halbzeit voller Nölerei hatte Tscherni sich wieder gefangen. Im Auto wurden nur die anderen Verkehrsteilnehmer beschimpft, die die Dreistigkeit hatten, ebenfalls die Straße zu benutzen. Ansonsten gab es erstaunlich wenig Proteste, das Auto wurde geparkt und die Anlage zur 15. Minute betreten. Auch dieser Ground war wirklich schön. In unmittelbarer Nähe zur Sonnenallee ist die Szenerie ziemlich urban. Das wird auch durch die vielen Graffiti um den Ground herum unterstrichen. So ganz das wilde Neukölln ist die Gegend aber auch nicht mehr. Schon krass wie sich Berlin verändert.

Wir fläzten uns auf die Stufen und das muntere Spiel ließ Tscherni meine erlogenen Argumente etwas vergessen. Es gab nämlich weder etwas zu essen, noch hübsche Frauen. Gefühlt befanden sich ausschließlich Männer auf der Anlage. Dafür war der Eintritt für lau. Wir betraten beim Spielstand für 0:1 das Stadion. Neukölln trumpft auf. Jedenfalls spielt der 1. FC Novi Pazar, der Nachfolgeverein des 1.FC Neuköln groß auf und kann sich berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Sicher nicht ganz unwichtig sind die Zuwendungen des Vereinspräsidenten Ismet Bisevac und die Kooperation mit dem gleichnamigen serbischen Verein aus der dortigen zweiten Liga. Per Elfmeter glich Novi Pazar dann kurze Zeit später aus. In der Folge gab es Chancen auf beiden Seiten, Aluminiumtreffer und drei rote Karten. Nach der erneuten Führung von Mariendorf, drehte Novi Pazar in doppelter Unterzahl das Spiel. Der absolute Wahnsinn.

Am Ende wurde der knappe Sieg über die Zeit gerettet. Was ein geiles Spiel. In der Halbzeitpause verließen wir kurz das Stadion, holten uns Verpflegung in einem nahen gelegenen Dönerladen und erlebten sogar noch einen Sturz vom Motorrad. Die Hilfsbereitschaft der umstehenden Passanten war sehr positiv. Nach dem Spiel liefen wir zum Auto und fuhren dann in den Berliner Westen und beendeten das Fussballwochenende. Shoutouts an Tscherni- vier gemeinsame Spiele am Wochenende sind eine Hausnummer.

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