05.05.2019 SV Tasmania Berlin vs SC Charlottenburg 3:2

Berlinliga

Zuschauer: 150

Werner-Seelenbinder-Sportpark: Berlin

Sonntag ist Amateurfußball. Von dem gewohnten Hin- und Her ließ ich mich heute nicht aus der Ruhe bringen- zog mein Ding durch und fuhr dann nach Neukölln. Dort hatte ich noch ein wenig Zeit und so trank ich noch ein Heißgetränk, bevor ich die letzten Meter zum Werner-Seelenbinder-Sportpark zurücklegte. Für 7 Euro war man beim Berlinligaspiel dabei und erhielt neben einer hübschen Eintrittskarte auch ein Programmheft. Dieses war nicht so lieblos wie manchmal, sondern im Gegenteil richtig schön gestaltet und vor allem informativ. Neben Infos über den Gast SC Charlottenburg gab es auch Infos über die Begebenheiten im Rahmen der nächsten Auswärtsfahrt. Ein großes Lob. Am Ground traf ich erst Tscherni und mit 20 Minuten Verspätung dann auch Nemo.

Die Anlage musste man einfach lieben. Einige unüberdachte Sitzschalen, Stufen und ein solides kulinarisches Angebot. So macht Fußball wirklich Spaß. Einige Fans warteten sogar mit Zaunfahne auf. Ich konnte beispielsweise zwei Anhänger beim Aufbau der „Opatas-Ultras“ Fahne beobachten. Auf der gegenüberliegenden Seite sangen einige ältere Semester ab und zu einige Lieder. Besonderes Highlight das „Ra,Ra,Ra- Tasmania“. Wunderschön.

Für Tasmania geht es in dieser Saison um den Aufstieg in die Oberliga. Im vergangenen Spiel, traf man auf den direkten Konkurrenten Sparta Lichtenberg und verlor traumatisch in der Nachspielzeit den sicher geglaubten Sieg und musste mit einem Punkt leben. Jetzt ist man zwei Punkte hinter Lichtenberg und träumt weiter vom Aufstieg. Gegen Charlottenburg, das mitten im Abstiegskampf steckt, taten sich die Neuköllner jedoch extrem schwer. Für den neutralen Zuschauer war es ein tolles Spiel mit vielen Torszenen, Lattentreffern und am Ende einen Sieger nämlich Tasmania. Durchaus verdient und so wurden die Spieler mit viel Applaus verabschiedet.

In der Halbzeitpause spielte der Musiker Stephen Paul Taylor eine nahezu legendäre Show. Hinter einem Piano sang er einige Lieder und sein einziges Lied auf Deutsch war einfach der Hammer. Es ging um Baumeister und fast alle Zuschauer machten mit, als er die „Hammergeste“ auspackte. Das ist pure Unterhaltung. Während wir uns von Nemo verabschiedeten, bearbeitete ich Tscherni ausgiebig und lockte mit serbischen Frauen und Cevapcici, um den Doppler perfekt zu machen…

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