10.11.2019 Olimpija vs. Tabor Sežana 2:0

1. Slowenische Liga

Zuschauer: 1.000

Stadion Stožice: Ljubljana

Heute galt es wieder diverse Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Einerseits wollten wir gerne etwas vom schönen slowenischen Hinterland sehen, andererseits wollten wir möglichst lange schlafen. Zudem wollten zumindest 50% der Reisegruppe sich auch das Spiel von Olimpija Ljubljana nicht entgehen lassen. Irgendwie gelang es uns auch heute all diese Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Spontan liefen wir in drei Mietwagenstationen und hatten dann im dritten Anlauf ein kompetitives Angebot gefunden und wenige Minuten später ging es dann auch schon in einem Twingo mit wenig Reifendruck in Richtung Nordslowenien. Wir verbrachten dort wunderschöne Stunden in wirklich atemberaubender Landschaft. Dann stiegen wir wieder in unseren Kampftwingo und fuhren zurück nach Ljubljana- natürlich mit gewohnt wenig Zeitpuffer.

Das Stadion lag dann ähnlich wie gestern in den Außenbezirken der Stadt und man konnte mit dem Auto direkt und kostenlos in die Tiefgarage des Stadions fahren. Dann irrten wir etliche Minuten durch die Tiefgarage, ehe wir oberirdisch in Richtung Tickethäuschen liefen. Wir hörten den Anpfiff und ich schaute die ersten Minuten hinter dem Zaun, während sich der Klabauterkeaper heldenhaft anstellte. Für 10 Euro gab es die Einlassberechtigung und wir machten es uns auf der Haupttribüne bequem. Richtig gemütliche Stimmung kam jedoch nicht auf, denn es war kalt und zugig und wir waren mit unseren sommerlichen Klamotten nicht unbedingt auf der Gewinnerseite des Abends.

Lediglich 1.000 Zuschauer verliefen sich im Stadion des sechsfachen slowenischen Meisters. Hinter dem Tor postierten sich circa 150 Aktive hinter der Zaunfahne der Green Dragons Ljubljana. Diese sorgten für einen ausdauernden und schönen Support. Die Melodien waren eher einfach, aber das ging schon in Ordnung. Die Leute sahen auf jeden Fall recht stabil aus. Einige Gästefans waren auch mitgereist und fielen vor allem durch eine mitgebrachte Trommel auf, die sehr ausdauernd benutzt wurde.

Das Spiel weckte ein bisschen Erinnerungen an typische Herthaspiele. Es war ein wirklich unansehnlicher Fußball, der geboten wurde. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und zeigten Fehlpass über Fehlpass. Ljubljana war einen Hauch weniger schlecht und konnte diesen Nachteil dann auch in einen ungefährdeten 2:0 Sieg umwandeln.

Wir waren froh, als der Schlusspfiff ertönte und wir uns in einem warmen Restaurant in der Innenstadt von Ljubljana die Bäuche mit Pleskavica und anderen Köstlichkeiten vollschlagen konnten.

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