18.11.2019 Griechenland vs Finnland 2:1

EM Qualifikation

Zuschauer: 5.453

Olympiako Stadio Spyros Louis: Athen

Länderspiele sind in der Regel eine triste Angelegenheit. Ein unkritischeres Kuttenpublikum kann man wohl nirgendwo sonst bestaunen. Wenn man durch ein Länderspiel jedoch die Gelegenheit bekommt ein so sehenswertes Stadion, wie das Olympiastadion in Athen zu besuchen, dann zögert man nicht lange. Angestoßen wurde heute um 21:45 Ortszeit. Grund dafür war wohl, dass alle Partien um 20:45 mitteleuropäischer Zeit angestoßen werden sollten. Witzlos, vor allem da es in dieser Partie um nichts mehr ging. Finnland hatte einige Tage zuvor die Qualifikation perfekt gemacht, während Griechenland die Qualifikation nicht mehr schaffen konnte.

Wir erreichten mit dem Bus eine Haltestelle in der Nähe des Stadions. Google Maps war leicht desorientiert, aber dank eines aufmerksamen Fahrgasts stiegen wir an einer gut gelegenen Station aus und sparten uns gute 25 Minuten Fußweg. So waren wir sehr komfortabel in der Zeit und gingen zum Tickethäuschen. Um ein Ticket zu erlangen, musste der Pass vorgezeigt werden und der Name wurde auf das Ticket gedruckt. Immerhin wurde keine Kopie gemacht, aber optimal war das auf jeden Fall trotzdem nicht. Wir betraten das Stadiongelände und drehten noch eine Runde um das Stadion.

Ohne Probleme kamen wir auch in den Gästesektor, nur war der weitere Durchgang dann gesperrt. Ohne zu Murren wurde uns das Tor jedoch geöffnet. Danach nahmen wir unsere Plätze ein und sahen dem Treiben zu. Nur etwas über 5.000 Zuschauer waren gekommen, wobei gut und gerne 500 aus Finnland kamen. Die Finnen unterstützten ihre Mannschaft über die gesamte Spieldauer mit einfachen Gesängen und Schlachtrufen. Auch einige Zaunfahnen hatten sie im Gepäck. Für eine Nationalmannschaft auf jeden Fall sehr solide. Auch auf der griechischen Seite ging das in Ordnung. Angeheizt von einer Trompete und einer Trommel wurden immer wieder die gleichen zwei Lieder zum Besten gegeben. Dazwischen gab es auch immer mal wieder Pausen. Sobald die Trompete erklang, waren jedoch wieder alle begeistert dabei. Das machte Spaß. Zudem gab es noch ein paar Jungsche, die zu Beginn der Partie etwas Rauch zündeten.

Auf dem Rasen sah man, dass es für beide Mannschaften nicht mehr um wirklich viel ging. Der aus der Bundesliga bekannte Pukki schoss die Finnen in Front. Durch Tore in der 47. Und in der 70. Minute konnten die Griechen das Spiel noch drehen und sicherten sich den bedeutungslosen dritten Platz in der Gruppe.

Nach der Partie war es dann mittlerweile 23.40. Mit dem letzten Bus des Tages fuhren wir zurück in Richtung Stadt und öffneten gegen halb 1 die Tür zu unserer Unterkunft. Für fangerechte Anstoßzeiten!

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