04.09.2021 Atletico Clube de Portugal- Sacavanense 1:0

Estádio da Tapadinha: Lissabon

Freundschaftsspiel

Zuschauer: 184

Wie bereits angekündigt: Die Länderspielpause brachte den Spielbetrieb defacto zum Erliegen. Einige Nachholspiele auf den Inseln hätte es am Samstag gegeben: Aber ganz so verrückt bin ich leider noch nicht. Wir sprechen uns in einigen Jahren noch einmal… Am Wochenende gab es aber ein fantastisches alternatives Kulturprogramm, sodass mir nicht langweilig wurde. Durch Zufall wurde ich noch auf ein Testspiel am Samstagmorgen aufmerksam, das ich noch geschickt mitnehmen konnte.

Die erste Mannschaft von Atletico präsentierte sich in diesem Spiel ihren Fans. Ausgetragen wurde das Spiel im Estádio da Tapadinha. Ein Stadion, das ich bisher nicht auf dem Schirm hatte. Die Lichter gingen am Vorabend erst spät bei mir aus, sodass ich wieder einmal auf dem letzten Drücker unterwegs war. Mit verschiedenen Verkehrsmitteln erreichte ich um 10:58 den Stadioneingang und setzte bereits das Siegerlächeln auf. Dieses verblasste jedoch schnell, als ich die Anzeigetafel erspähte, die bereits die 28. Minute anzeigte. Ups- da ging es wohl bereits um 10:30 los. Zu verschmerzen bei so einem Testspiel- jedoch wirklich ärgerlich, da es meine Zeit in diesem wunderschönen Stadion begrenzte.

Das Stadion liegt etwas abseits im Stadtbezirk Alcântara und somit in unmittelbarer Nähe der Brücke „25 de Abril“. Wenn man auf eine der obersten Stufen steigt, hat man auch einen wunderschönen Blick auf die Brücke und auf den Stadtbezirk Estrela. Im gesamten Stadion gibt es herrliche, große und weiße Stufen. Und in der Mitte gibt es eine Tribüne mit bunten Sitzschalen in den Vereinsfarben. Ich hatte mein Herz verloren.

In der Halbzeitpause konnte ich mich in der Vereinskneipe mit einem frisch gebrühten Kaffee und einem Wasser aufpeppeln, während andere schon in diesen frühen Stunden zum Zaubertrank griffen. Es war einfach spektakulär und ich hätte den ganzen Tag hier verbringen können. Auch Atletico beschenkte mich noch mit einem Treffer in der Schlussminute, der mir das 0:0 ersparte. Beschwingt, verließ ich das Stadion und pfiff die Internationale.

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